Zinsrisiko

Zinsrisiken sind gemäß dem Rahmenplan mit Lernzielen (Nummer 4.5.2 und Nummer 4.5.4.1) den Anwendungstaxonomien "durchführen" und "einsetzen" zugeordnet. Das heißt, Prüflinge müssen etwaige Zinsrisiken im Rahmen der Risikoanalyse erkennen und beurteilen können und in der Lage sein, konkrete Maßnahmen zur Steuerung des Zinsrisikos auszuwählen und zu beschreiben.

Swap

Der Swap ist gemäß dem Rahmenplan mit Lernzielen (Nummer 4.5.4.1) der Anwendungstaxonomie "einsetzen" zugeordnet. Das heißt, als Prüfling muss man in der Lage sein zu erläutern, was ein Swap ist und wie er ausgestaltet sein kann. Ebenso muss – in Abhängigkeit vom Sachverhalt und dessen Fragestellung – beurteilt werden können, ob ein Swap als Sicherungsinstrument … Swap weiterlesen

Kreditsicherheiten

Die Vergabe eines Kredits stellt für den Gläubiger (Kreditgeber) ein Risiko dar. Konkret ist die Kreditvergabe mit einem Ausfallrisiko behaftet, d. h. es besteht die Gefahr, dass der Kreditbetrag ganz oder teilweise vom Kreditnehmer nicht mehr zurückgezahlt werden kann. Dieses Risiko kann durch zwei Arten verringert bis minimiert werden: Mittels Honorierung (höhere Zinsen, Mitbestimmungsrecht bei … Kreditsicherheiten weiterlesen

Der Kredit: Was versteht man darunter und welche Arten gibt es?

Bei einem Kredit (auch Darlehen genannt) handelt es sich um Kapital, das von dritter Seite – also nicht aus dem Unternehmen selbst oder den Gesellschaftern/Eigentümern – kommt. Es handelt sich somit um eine Außenfinanzierung. Das Kapital ist im Unternehmen als Fremdkapital zu behandeln. Bei der Aufnahme eines Kredits wird dem Unternehmen das Kapital für einen … Der Kredit: Was versteht man darunter und welche Arten gibt es? weiterlesen

Sekundärkostenverteilung: Gleichungsverfahren

Das Gleichungsverfahren (ebenfalls bekannt als "mathematisches Verfahren“) stellt eine der Möglichkeiten zur Verrechnung sekundärer Gemeinkosten im Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung dar. Dieses Verfahren zur Verteilung intern erbrachter Leistungen kommt vorwiegend dann zur Anwendung, wenn zwei Hilfskostenstellen nicht nur den Hauptkostenstellen gegenüber Leistungen erbringen, sondern auch gegenseitig. Die Problematik besteht in solch einem Fall darin, … Sekundärkostenverteilung: Gleichungsverfahren weiterlesen

Was verbirgt sich hinter der Rentabilitätsrechnung?

Analog der Kostenvergleichsrechnung und der Gewinnvergleichsrechnung dient die Rentabilitätsrechnung der Geschäftsleitung dazu, sich unter den Gesichtspunkten einer möglichst hohen Rentabilität für eine Investition zu entscheiden. Da es sich um ein statisches Verfahren der Investitionsrechnung handelt, werden die Werte einer Periode betrachtet, so dass hier eine sogenannte nominelle Durchschnittsbetrachtung vorliegt. Vorgehensweise Für die Ermittlung der Rentabilität … Was verbirgt sich hinter der Rentabilitätsrechnung? weiterlesen

Umlaufintensität, Vorrats- und Forderungsintensität

Anhand der Umlaufintensität (auch Umlaufquote oder Arbeitsintensität) wird der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen dargestellt. Es wird demnach aufgezeigt, zu wie viel Prozent das Gesamtvermögen aus Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens (Vorräte, Rohstoffe etc., Forderungen, Wertpapiere, liquide Mittel) besteht. Zur Berechnung der Umlaufintensität werden Umlauf- und Gesamtvermögen ins Verhältnis zueinander gesetzt: Es gilt zu beachten, dass die … Umlaufintensität, Vorrats- und Forderungsintensität weiterlesen

Anlagenintensität

Anhand der Anlagenintensität wird der Anteil des Anlagevermögen (oder Teile dessen) am Gesamtvermögen dargestellt. Es wird demnach aufgezeigt, zu wie viel Prozent das Gesamtvermögen aus Vermögensgegenständen des Anlagevermögens besteht. Zur Berechnung der Anlagenintensität werden Anlage- und Gesamtvermögen ins Verhältnis zueinander gesetzt: Neben der Anlagenintensität im Allgemeinen können grundsätzlich auch Teile des Anlagevermögens betrachtet werden. In … Anlagenintensität weiterlesen

Präsentationstraining für die mündliche Prüfung

Im Rahmen der mündlichen Prüfung zum:zur Bilanzbuchhalter:in haben die Prüflinge ihren Fachvortrag zu präsentieren. Neben den grundlegenden Fragestellungen - wie Thema, Problemstellung und dessen Lösung - kommt es auch darauf an, wie die Präsentation gehalten wird. Zwar liegt der Schwerpunkt der Prüfungsbewertung selbstverständlich beim Inhalt, doch auch das Präsentieren an sich fließt in die Bewertung … Präsentationstraining für die mündliche Prüfung weiterlesen